Methoden


Denken will gelernt sein. Es gibt diverse Denk-Arten oder -Strategien, die wir in unterschiedlichen Situationen anwenden. Abhängig von unseren Zielen und Zwecken benutzen wir unsere Gehirne. Strategisches und  kontextuelles Denken nutzen wir zum Beispiel, wenn wir Entscheidungen treffen müssen. 


Divergierendes und konvergierendes Denken sind Denkprozesse, die bei Brainstorming, Design Thinking oder anderen Kreativ-Prozessen angewendet werden. Kritisches und analytisches Denken sind primär sachbezogene Denkprozesse. Sie werden in Wissenschaft und Forschung angewendet. 


Die These: Wer klare Gedanken und Denk-Prozesse hat, kann klar und verständlich kommunizieren. 

Wir kommunizieren, um unsere Gedanken mitzuteilen. Klare und strukturierte Gedanken sind eine Grundvoraussetzung für eine verständliche Kommunikation. 


Besonders Spezialisten - Wissenschaftlerinnen und Forscher - haben häufig Probleme, ein fachfremdes Publikum zu erreichen. Ihr Denken ist fokussiert und spezialisiert auf die eigene Forschung. Das ist nicht grundsätzlich schlecht. Aber das maßgebliche Ziel der Wissenschaft ist, gewonnene Erkenntnisse und Wissen zu teilen. 


Die Herausforderung: Wie kann man die eigenen Gedanken klären?

Wissenschaftler, Forscherinnen under andere Berufsgruppen, die mit komplexen Informationen arbeiten, sind spezialisiert. Das erzeugt einen Art Tunnelblick oder eine Blase, in der die Gedanken kreisen. 


Der Spezialist muss einen Schritt hinaus wagen. Dabei darf sie oder er aber sein Fachwissen und die Fachkompetenz nicht zurück lassen. 


Es bedarf einer Lösung, die die Waage zwischen Fachkompetenz und wissenschaftlichen Anspruch auf der einen Seite und Verständlichkeit und Klarheit auf der anderen Seite halten kann. 


Die Lösung: analytische und kreative Denkprozesse trainieren

In unseren Workshops trainieren wir im Kreise der Teilnehmer immer die folgenden Denkprozesse: 

  • Analytisches Denken: Analyse nach universellen intellektuellen Normen

  • Kreatives Denken: Erkenntnisse nutzbar machen 

Die Klarheit wird durch Analyse erzeugt. Die Verständlichkeit durch die Einbettung in den richtigen Kontext. 



Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysieren und strukturieren ihre eigene geistige Arbeit  - ihre Gedanken. Je nach Lernziel wird dieser Prozess genutzt, um …


… Kommunikationsstrategien zu entwickeln.

… die eigene wissenschaftliche Arbeit zu reflektieren.  

… die eigenen Arbeit in einem größeren, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Kontext zu erfassen.